Vermutungen über
meine Grossmutter
Publikation 2025
> Prozess des Projekts
Die Wiederholungen im Alltag einer Bäuerin greift Trix nicht nur visuell auf – durch die Wiederholung derselben Bildmotive – sondern auch in der Herstellung der Publikation: Jeden Bogen druckt sie von Hand, falzt, schneidet und bindet die drei Teile zu einem Heft, bis jede Handbewegung verinnerlicht ist und zur Geste wird – eine Hommage an die sorgfältige und geübte Handarbeit ihrer Grossmutter.
Die Publikation ist in drei Teile gegliedert: Anhang, Sammlung und Brief.
Der Anhang ist Einleitung und Abspann zugleich: Textauszüge, Statistiken und Zitate benennen Fakten einer Zeit und eröffnen so einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Die Sammlung besteht aus Zeichnungen, die sich visuell an der Natur des Erinnerns anlehnen: Beim Blättern des dünnen Papiers wird jede Zeichnung vom vorangegangenen und nachfolgenden Bild überlagert, verblasst und abgelöst.
In der Mitte der Publikation befindet sich ein Brief, in dem sich Trix an ihre verstorbene Grossmutter wendet.
Die künstlerische Recherche hinterlässt ein diffuses Gefühl des Vermutens. Lücken – seien es persönliche Erinnerungslücken oder jene des kollektiven Gedächtnisses – werden in ihrer Dimension fassbar. Diese nicht zu füllen, sondern anzuerkennen, ist eine wesentliche Erkenntnis, zu der die Künstlerin im Verlauf ihrer Arbeit gelangte.
Publikation
Titel: Vermutungen über meine Grossmutter
ISBN: 978-3-033-11344-2
Auflage: 150
Umfang: 100 Seiten
Format: 26 × 38 cm
Druck: Siebdruck / Digitaldruck [Anhang]
Bindung: Fadenbindung
Danke
Kanton Luzern Werkbeitrag. Selektive Förderung
FUKA-Fonds
Albert Koechlin Stiftung
Casimir Eigensatz Stiftung
Verein Frauenzentrum Zürich
Josef Müller Stiftung Muri
GGL Gemeinnützige Gesellschaft der Stadt Luzern
Avenira Stiftung
Fotos: Jana Siegmund














































Vermutungen über
meine Grossmutter
Publikation 2025
> Prozess des Projekts
Die Wiederholungen im Alltag einer Bäuerin greift Trix nicht nur visuell auf – durch die Wiederholung derselben Bildmotive – sondern auch in der Herstellung der Publikation: Jeden Bogen druckt sie von Hand, falzt, schneidet und bindet die drei Teile zu einem Heft, bis jede Handbewegung verinnerlicht ist und zur Geste wird – eine Hommage an die sorgfältige und geübte Handarbeit ihrer Grossmutter.
Die Publikation ist in drei Teile gegliedert: Anhang, Sammlung und Brief.
Der Anhang ist Einleitung und Abspann zugleich: Textauszüge, Statistiken und Zitate benennen Fakten einer Zeit und eröffnen so einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Die Sammlung besteht aus Zeichnungen, die sich visuell an der Natur des Erinnerns anlehnen: Beim Blättern des dünnen Papiers wird jede Zeichnung vom vorangegangenen und nachfolgenden Bild überlagert, verblasst und abgelöst.
In der Mitte der Publikation befindet sich ein Brief, in dem sich Trix an ihre verstorbene Grossmutter wendet.
Die künstlerische Recherche hinterlässt ein diffuses Gefühl des Vermutens. Lücken – seien es persönliche Erinnerungslücken oder jene des kollektiven Gedächtnisses – werden in ihrer Dimension fassbar. Diese nicht zu füllen, sondern anzuerkennen, ist eine wesentliche Erkenntnis, zu der die Künstlerin im Verlauf ihrer Arbeit gelangte.
Publikation
Titel: Vermutungen über meine Grossmutter
ISBN: 978-3-033-11344-2
Auflage: 150
Umfang: 100 Seiten
Format: 26 × 38 cm
Druck: Siebdruck / Digitaldruck [Anhang]
Bindung: Fadenbindung
Danke
Kanton Luzern Werkbeitrag. Selektive Förderung
FUKA-Fonds
Albert Koechlin Stiftung
Casimir Eigensatz Stiftung
Verein Frauenzentrum Zürich
Josef Müller Stiftung Muri
GGL Gemeinnützige Gesellschaft der Stadt Luzern
Avenira Stiftung
Fotos: Jana Siegmund